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Violette Gnocchi mit Nuss-Pesto

Wart ihr schonmal im Perfetto in Nürnberg? Eine mega gut sortierte Lebensmittel-Abteilung im Karstadt. Dort findet ihr wirklich alles! Es gibt verschiedene „Ess-Stationen“, an denen man den Köchen direkt beim Zubereiten über die Schulter schauen kann. Außerdem bekommt ihr dort die ausgefallensten Obst- und Gemüsesorten, wie zum Beispiel die Trüffelkartoffeln „Vitelotte“. Das sind wunderschöne violette Kartoffeln, die vom Geschmack ein bisschen an eine Esskastanie erinnern. In der Hoffnung, dass sie ihre Farbe beim Kochen behalten, wollte ich unbedingt Gnocchi daraus machen. Das ganze Gericht fällt eher in die Kategorie „Comfort-Food“. Es ist mehr für die Seele als für die Figur (Kalorien-Zähler mal bitte wegschauen!;) ). Mein Freund war begeistert und ich bekomme auch schon wieder Hunger, während ich das Rezept hier runterschreibe. Probiert es mal aus, eure Gäste werden bei der Farbe bestimmt Augen machen…

Zutaten (für 3-4 Personen):

Gnocchi
  • 1 kg violette Trüffelkartoffeln
  • 250 g Mehl
  • 2 Bio-Eier (Größe L)
  • Prise Salz
  • Prise Muskatnuss
Walnusspesto
  • 200 g Walnüsse
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 100-120 ml Walnussöl
  • 1/2 TL Salz
  • 30 g geriebener Parmesan (nach Geschmack mehr)

Zum Servieren

  • 100 g Gorgonzola
  • Walnüsse
  • Lila Rettich-Kresse

1. Gnocchi: Die Kartoffeln in Salzwasser für ca. 20-25 Minuten kochen. Nach dem Abgießen kurz abkühlen lassen, anschließend die Kartoffeln schälen. Die noch warmen Kartoffeln durch eine Kartoffelpresse drücken und dann die Masse mit Mehl, Eiern, Muskatnuss und Salz in eine Küchenmaschine geben. Alles zu einer geschmeidigen Masse verarbeiten, beiseite stellen und abkühlen lassen.

2. Walnusspesto: Den Knoblauch schälen und mit den Walnusskernen und dem Salz in einen Mörser gaben. Falls ihr nicht alle Walnüsse auf einmal in den Mörser bekommt, dann könnt ihr die Menge auch aufteilen und nacheinander mahlen. Wenn alles zu einer feinen aber noch stückigen Paste gemahlen ist, füllt ihr die Nussmasse in eine Schüssel und rührt den Parmesan und das Öl unter.

3. Gnocchi: Die Kartoffelmasse teilen und auf einer bemehlten Arbeitsplatte kneten und in lange Rollen (ca. 3 cm Durchmesser) formen. Mit einem Messer kleine 1 cm dicke Stücke abschneiden und  in der Hand zu ovalen Kügelchen rollen. Mit eienr Gaben das typische Muster eindrücken. Auf einem mit Mehl bestäubten Teller ruhen lassen bis ihr den gesamten Teig verarbeitet habt. Dabei aufpassen, dass die Gnocchi sich nicht berühren, da sie sehr schnell aneinander kleben. Nun den ersten Schwung in einen Topf mit kochendem Salzwasser geben. Sobald die Gnocchi oben schwimmen, sind sie gar. (Ich habe die Menge aufgeteilt und immer drauf geachtet, dass nicht zuviele auf einmal kochen, sonst kleben sie leicht aneinander fest.)

4. Fertigstellung: Nach dem Abgießen mit dem Walnusspesto im selben Topf durchschwenken, bis alle Gnocchi mit Pesto bedeckt sind. Abschließend noch etwas Gorgonzola an die noch warmen Gnocchi bröckeln und kurz durchrühren, dass der Käse etwas schmilzt. Alles auf Teller verteilen und zum Schluss mit etwas Pfeffer, gehackten Walnüssen und Kresse garnieren.

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