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Spinat-Falafel mit Ananascurry

Mein Essverhalten hat sich in den letzten Monaten ungefähr um 180 Grad gedreht. Vor ein paar Monaten noch absoluter Fleischfresser, bin ich aktuell voller Hoffnung irgendwann einmal komplett vegan zu leben. Um das auch wirklich durchzuhalten, habe ich ganz langsam angefangen und erst mal auf Fleisch verzichtet. Das fiel mir bisher nicht sonderlich schwer (bei Fisch wird das nochmal ein ganz anderes Thema). So langsam versuche ich auch meine üblichen Milchprodukte durch pflanzliche Alternativen zu ersetzten. Ich denke, einer der größten Anstöße mein Essverhalten zu überdenken war der Film Food Choices und ein ganz schlimmes Video von Peta. Um nun nicht das Gefühl zu haben auf irgendetwas verzichten zu müssen, mache ich jetzt so gut wie jeden Sonntag ein super leckeres veganes Gericht. Mein Freund ist Gott sei Dank bei dem Thema auch komplett dabei und ist jedes mal ganz gespannt was es diesmal Neues gibt. Diesen Sonntag hab ich mich für Spinatfalafel mit einer sehr fruchtigen Tomaten-Ananas-Curry Soße entschieden. Ich hoffe sehr, dass es euch genauso schmeckt wie uns :)

Zutaten (für 15 Falafel):

Falafel

  • 500 gr Kichererbsen
  • 1 halbe rote Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 cm Ingwer
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 2 Handvoll Spinat
  • 1 halbe Zitrone
  • 80 g Kichererbsenmehl
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Pfeffer
  • 1 Prise Muskat

Tomaten – Ananascurry

  • 1 halbe Ananas
  • 10 reife große Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Currypulver
  • 1 Prise Muskat
  • 2 EL Chilliflocken (je nach Geschmack, ich esse sehr gerne scharf)
  • 1 EL Piment d´Espelette
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Ingwerpaste

1. Falafel: Kichererbsen am besten über Nacht einweichen. Danach das restliche Wasser abgießen und die Kichererbsen mit allen anderen Zutaten in einem Mixer klein häckseln. Hierbei darauf achten, dass die Masse nicht zu fein wird, diese darf gern etwas stückig bleiben.

2. Curry: Alle Zutaten klein schneiden und bereit stellen. Die Zwiebel mit etwas Öl glasig anbraten, kurz danach den Knoblauch dazu geben. Im Anschluss die klein geschnittene Ananas dazu geben und diese mindestens 10 Minuten einkochen lassen, bis die Stückchen zerfallen. Nun das Curry dazu geben und kurz anbraten. Die Tomaten in den Topf geben und bei mittlerer Hitze einkochen lassen bis sie ebenfalls zerfallen sind. Sobald eingekocht, alle restlichen Zutaten mit in das Curry geben und bei niedriger Temperatur für 20 Min. köcheln lassen.

3. Falafel: Die Kichererbsenmasse zu Golfball-großen Kugeln formen. Eine Pfanne mit reichlich Pflanzenöl füllen. Nun die Falafelbällchen darin frittieren – Vorsicht, hier muss genau die richtige Temperatur getroffen werden, das Öl muss leichte Bläschen werfen, mehr nicht. Ansonsten werden die Falafel sofort schwarz. Von allen Seiten ca. 5 Min. goldbraun backen.

4. Curry: Nachdem das Curry eingekocht ist, kann man es noch (wenn man es cremiger mag) leicht pürieren. Nun einen Schöpfer davon in einen tiefen Teller geben und ein paar Falafel in der Mitte platzieren. Mit etwas Ingwer garnieren, fertig :)

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