Endlich hatte ich dieses Wochenende mal wieder Zeit etwas aufwändigeres zu Kochen. Ich mag es ja, wenn Gerichte unkompliziert und schnell gekocht sind, vorallem abends nach der Arbeit. Aber wenn ich an einem Sonntag mal nichts, wirklich GARNICHTS vorhabe, dann verbringe ich mehrere Stunden in der Küche und tobe mich aus. Auf Pinterest habe ich vor Längerem ein Rezept für ein Lamm-Curry entdeckt. Momentan versuche ich aber meinen Fleisch-Konsum etwas zu reduzieren, weshalb ich den Fleischanteil einfach durch verschiedenste Gemüsesorten ersetzt habe. Die Garam Masala Gewürzmischung habe ich selbst gemacht, aber ihr bekommt eine fertige Mischung in jedem India- oder Asia-Laden. Lasst es euch schmecken!
Zutaten (für 4 Personen):
- 300 g Kartoffeln
- 400 g Karotten
- 250 g Kichererbsen aus der Dose
- 1 Zucchini
- 150 g Champignons
- 1 l Gemüsebrühe
- 200 g passierte Tomaten
- 1 Zwiebel
- 2-4 Frühlingszwiebeln
- 100 ml Sahne
- 3 EL Kokosöl
- 1 EL frischen Ingwer
- 4 Knoblauchzehen
- 2 EL Tomatenmark
- 2 TL Kreuzkümmel
- 2 TL Kurkuma
- 2 TL Koriander
- 1 TL Cayennepfeffer
- 2 TL Garam Masala
- Salz
- Pfeffer
- 2 Tassen Couscous
- 1 TL Kurkuma
- 2 EL Butter
- 1 Prise Salz
- 2 Frühlingszwiebeln
- 200 g Joghurt
1. Curry: Für den Anfang das Gemüse in grobe Stücke schneiden. Die Kichererbsen in einem Sieb abtropfen lassen. Knoblauch, Zwiebel sowie Ingwer in feine Würfel hacken und die Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Jetzt das Kokosöl bei mittlerer Hitze in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und Ingwer hinzugeben und andünsten, bis die Zwiebeln glasig sind.
2. Curry: Tomatenmark in den Topf geben und die Gewürze Kümmel, Koriander, Kurkuma, Cayennepfeffer und Garam Masala hinzufügen. Alles für 3-4 Minuten unter stetigem Rühren anschwitzen. Karotten und Kichererbsen zusammen mit Gemüsebrühe, passierten Tomaten und Sahne in den Topf geben. Nun die Hitze noch etwas reduzieren und das Curry für 1 Stunde köcheln lassen, sodass sich das Curry reduziert und schön eindickt.
3. Curry: Nun die Kartoffeln mit in den Topf geben und mit halb geschlossenen Deckel weitere 20 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühen. Zwischenzeitlich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Abschließend die Zucchini und die Champignons in das Curry geben und 10 Minuten gar kochen.
4. Couscous: Den Couscous mit Salz und Butter in eine Schüssel geben. Mit kochendem Wasser aufgießen, bis der Couscous ca. 0,5 cm mit Wasser bedeckt ist. Kurkuma hinzugeben und kurz umrühren. Dann mit einem Teller abdecken und ca. 10 Minuten ziehen lassen. In dieser Zeit sollte auch euer Curry fertig sein. Zum Servieren 2 EL Joghurt auf das Curry geben und mit den gehackten Frühlingszwiebeln garnieren.
Tipp: Wenn euch die Konsistenz zu dickflüssig ist, könnt ihr etwas Brühe nachgießen. Für Salz und Pfeffer habe ich bewusst die Mengenangabe weggelassen, da es bei diesem würzigen Curry wirklich auf euren persönlichen Geschmack ankommt.




Bin ein riesiger Fan von Currys! Habe es noch nie zusammen mit Cous Cous gegessen- werde ich demnächst mal ausprobieren :)
Oh ja wir auch, in sämtlichen Formen und Farben! Wir sind gespannt, wie du es findest :)