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Zwetschgen-Knödel

Die Zeit für Zwetschgen ist im Dezember leider schon vorbei, aber vielleicht seid ihr ja wie ich und habt vom Herbst immer ein paar eingefroren im Gefrierfach. Ansonsten könnt ihr für die Füllung nehmen, wonach euch der Sinn steht (z.B. gefrorene Himbeeren). Ich habe mir diesmal einen echten Klassiker rausgesucht und ihn etwas nach meinem Geschmack „aufgepimpt“. Passend zur Weihnachtszeit, wie ihr gleich an den Zutaten sehen werdet ;) Ich koche ja meistens nach dem „Trail and Error“-Prinzip: auf gut Glück loslegen und dann wird es schon hinhauen. Ihr lest gerade den Blogpost, also könnt ihr euch denken, dass alles geklappt hat. Die Knödel waren recht unkompliziert und außerdem ein überraschend schönes Fotomodell. Kochen und Fotos gelungen: ich würde sagen „Foodblogger-Goals“ ;) Kimi war auch happy, da Zwetschgen-Knödel ihre absolute Leibspeise sind…was will man mehr. Wenn ihr also (wie ich aktuell) noch ein bisschen Nachhilfe braucht um in Last Minute Weihnachtsstimmung zu kommen, habe ich hier was für euch:

Zutaten (für ca. 10 Knödel):

Knödel:

  • 250 g Mehl
  • 300 g Magerquark
  • 2 Eier
  • 100 g Butter
  • 8-10 Zwetschgen
  • 1 Prise Salz
  • Etwas braunen Zucker
  • 250 ml Milch
  • 10 Zwetschgen (ich habe eingefrorene genommen)
  • Etwas Mehl zum Weiterverarbeiten

Soße:

  • 1 Ei
  • 1 EL braunen Zucker
  • 250 ml Milch
  • 1 TL Lebkuchengewürz

Butter-Brösel:

  • 5-6 Schreiben Knäckebrot (wenn ihr könnt, nehmt unbedingt das von „Finn Crisp“!)
  • 1 Handvoll ganze Haselnüsse
  • 1/2 TL Zimt
  • 1-2 TL braunen Zucker
  • 100 g Butter

1. Knödel: Für den Teig alle Zutaten (bis auf die Zwetschgen) in eine Küchenmaschine geben oder mit dem Handmixer zu einem glatten Teig verarbeiten. Derweil die halbierten und entkernten Zwetschgen in der Mitte mit etwas Zucker bestreuen. Den Teig zu einer Rolle formen und 10 gleichgroße Stücke abteilen, plattdrücken und die Zwetschgen in die Mitte setzen. Dann die Enden des Teigs zusammendrücken und eine Kugel formen. Gut darauf achten, dass das Obst gut umschlossen ist und keine Löcher hat.

2. Soße: In einem kleinen Topf Milch, Ei, Zucker und das Lebkuchengewürz verrühren. Dann bei mittlerer Hitze und kontinuierlich rühren. Sobald ihr merkt, dass die Soße anfängt einzudicken, die Temperatur ganz niedrig runterdrehen und alles zur weiteren Verwendung warmhalten.

3. Knödel: Die Knödel für 10-15 Minuten in leicht gesalzenem Wasser garen (das Wasser darf nicht kochen!). Je nachdem wie dick der Teig um die Zwetschgen ist, brauchen sie etwas länger. Bei meinen waren es etwa 15 Minuten.

4. Butter-Brösel: Die Haselnüsse in einer Pfanne anrösten um das Aroma zu verstärken, dann kurz abkühlen lassen. Die Nüsse mit dem Knäckebrot, Zimt und Zucker in einen Standmixer grob oder fein hacken lassen. In der selben Pfanne nun die Butter zum Schmelzen bringen. Wenn sie leicht schäumt, könnt ihr die Brösel dazugeben. Gut durchrühren und alles für ein paar Minuten bei niedriger Hitze durchziehen lassen. Ihr könnt von der Brösel-Mischung auch mehr machen und nach dem Kochen die Knödel darin wälzen. Schmeckt auch sehr lecker ;)

5. Fertigstellung: Etwas von der Soße auf den Tellern verteilen, zwei Zwetschgen-Knödel daraufsetzen und alles mit ein paar Löffeln Butter-Brösel beträufeln.

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